„Content is king!“ – die Frage ist nur, wie man zu neuem und relevanten Content kommt.

Was ist guter Content?

Mit welchem Content punkte ich?

Woher bekomme ich Ideen?

Wie bereite ich ihn auf?

Wichtig ist mir, dass es hier nicht rein um die inhaltliche Textqualität (hier gerne einen Journalisten oder anderen Professionisten fragen) geht, sondern um das Gesamtkonstrukt „Online Content“, das eben weit mehr umfasst, als nur den reinen Text.

Jede Frage, die ein Kunde stellt, ist eigentlich schon ein relevantes Thema.
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Was ist „Content“?

  1. Text
  2. Bild
  3. Videos
  4. Links
  5. „technischer Inhalt“ wie structured data
  6. andere Formate wie Tabellen,…

Was ist guter Content?

  • gute Bilder!!!!
  • Zwischenüberschriften
  • unique
  • persönlich
  • mit Mehrwert für den Leser: was hat der User vom Content?
  • les- und screenbar
  • verschiedene Formate einbauen
  • lektorierte Texte ohne Fehler

Welche Formate gehen gut?

  • informativ
  • lustig
  • Listicles (Aufzählungen)
  • Zahlen
  • Leitfäden, How-to-do, DIY

Fast man gesammelte Ideen in Themencluster zusammen, ist es leichter, eine Struktur für die Inhaltserstellung zu finden.
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Wie starte ich?

  • Alleinstellugnsmerkmal: Was macht mich einzigartig? Meist ist es eine Kombination von mehren Eigenschaften, z.b. Bergführer in einer bestimmten Region, etc.
  • Mehrwert & Service: Was kann (nur) ich meinen Kunden erzählen? Z.B. aktuelle Verhältnisse.
  • Content-Audit: Auswertung des bestehenden Contents mittels Analysetools wie Google Analytics oder Webmaster Tools. So erfahre ich, was die User wirklich wollen und nicht, was ich glaube, dass sie wollen.
  • Best of: Was sind meine besten Beiträge? Erkenne ich hier ein Schema?
  • Alleinstellungsmerkmal: Was macht mich einzigartig? Meist ist es eine Kombination von mehreren Eigenschaften, z.b. Bergführer in einer bestimmten Region, etc.
  • Mehrwert & Service: Was kann (nur) ich meinen Kunden erzählen? Z.B. aktuelle Verhältnisse.
  • Content-Audit: Auswertung des bestehenden Contents mittels Analysetools wie Google Analytics oder Webmaster Tools. So erfahre ich, was die User wirklich wollen und nicht, was ich glaube, dass sie wollen.
  • Best of: Was sind meine besten Beiträge? Erkenne ich hier ein Schema?

10 Tipps für einen guten Start

Helfen lassen! Der wichtigste Tipp zuerst: Man muss nicht immer alles selbst machen. Ist man kein guter Texter sucht man sich Hilfe. Hat man keine guten Bilder, sucht man eine Möglichkeit zu guten zu kommen. Selbst kann man hier viel Zeit investieren, während wer anderer oft schneller ist.

  1. Alleinstellugnsmerkmal: Was macht mich einzigartig? Meist ist es eine Kombination von mehren Eigenschaften, z.b. Bergführer in einer bestimmten Region, etc.
  2. Mehrwert & Service: Was kann (nur) ich meinen Kunden erzählen? z.B. aktuelle Verhältnisse. Hier kommt auch alles dazu, was an Kundenanfragen rein kommt. Was einen Kunden interessiert oder beschäftigt, beschäftigt oft auch weitere.
  3. Content-Audit: Auswertung des bestehenden Contents mittels Analysetools wie Google Analytics oder Webmaster Tools. So erfahre ich, was die User wirklich wollen und nicht, was ich glaube, dass sie wollen.
  4. Best of: Was sind meine besten Beiträge? Erkenne ich hier ein Schema?
  5. Priorisieren: Welche Inhalte sind mir als Unternehmen wichtig, die gut aufbereitet sein sollen.
  6. Sammeln: Nun gibt es wahrscheinlich schon viele Ideen – und wenn sie nicht ausreichend sind, dann Freunde oder Kunden fragen. Am besten auf kleine Zettel schreiben und auf einen Tisch legen.
  7. Clustern: Aus diesen Themen versuchen Themenblöcke zu bilden.
  8. Strukturieren & Reihenfolge schaffen: Welche Inhalte will ich sofort bringen, welche später? Welche regelmäßig, welche einmalig?
  9. „Redaktion“ benennen: Wer erstellt die Inhalte? Im Team ist es meist leichter, daher Themen aufteilen.
  10. Terminieren und Content-Plan erstellen: Mittels eines „Redaktionsplans“ ist es einfacher. Jeder weiß, wann er was abzuliefern hat und kann es sich einteilen. Ein Projektmanagementtool wie monday oder auch eine Google Drive Tabelle hilft.
  11. Die Eingabe ins CMS nicht unterschätzen: Gerade am Anfang kann man hier viel Zeit verbringen, daher auch hier gerne mal einen Externen um Hilfe bitten, sich bei der Eingabe begleiten lassen und dann selbst übernehmen.

Was muss ich bei der Eingabe des Contents beachten?

  1. Titel: Muss unique sein und die User ansprechen.
  2. Zwischenüberschriften: Die (SEO) empfohlenen hierarchischen Schriften von H1 – H4… einhalten.
  3. Aufbau: Online Texte sind im Vergleich zu analogen umgekehrt aufgebaut – die wichtigste Info kommt zuerst und dann liest man sich nach und nach zu den Detailinformationen durch. Man spricht hier von einer umgekehrten Pyramide.
  4. Bilder: Gern unterschätzt sind die Bilder. Sowohl die Auswahl und das Aufbereiten der Bilder ist wichtig. Lieber gute Bilder zukaufen, als schlechte Bilder einfügen. Danach gehören sie richtig benannt, auf eine passende Dateigröße minimiert, mit Alt- und Title beschriftet.
  5. Verschiedene Formate verwenden: Listicles (Aufzählungen) etc. sind Formate, die die User gerne lesen.
  6. Links: Für SEO und auch für den User sind interne und externe Links wichtig.
  7. Meta-Descripition & Social Vorschau bearbeiten: Auch darauf wird gerne vergessen – beides kann in den gängigen CMS relativ einfach über ein Plugin bearbeitet werden. Wir empfehlen das SEO Yoast Plugin.

Häufige Fragen

Wie lange muss ein Text sein?

Hier gibt es eigentlich keine eindeutige Regelung – Minimum sind meist 200-300 Wörter. Es gibt Textformat, die kürzer sind (snackable Content) oder auch mal sehr lange Texte. In Einzelfällen können auch mal Texte aus Print Magazinen eins zu eins übernommen werden.

Muss ich Keywords einbauen?

Man spricht mittlerweile mehr von Keaword-Phrasen und meint damit, dass es sich nicht nur um ein Keyword sondern eine Kombination aus mehreren handelt. Diese sollen auch nicht zu oft eingebaut sein. Weitere Infos findet ihr in meinem SEO-Beitrag.

Was sind gute Keywords bzw. -Phrasen?

Im SEO-Beitrag ist es ausführlicher beschrieben, aber ganz kurz: wichtig ist, wie auch beim Content selbst, die „Nische“ zu finden zwischen einem schweren Keyword mit viel Konkurrenz und schwachen Keywörtern mit wenig Konkurrenz. Daraus lässt man eine Keyword-Phrase entstehen. Z.B. Das Wort „Wanderungen“ ist stark besetzt, die Phrase „Wanderungen Kinderwagen“ schon weniger stark, dafür aber spezifischer, „Wanderungen Kinderwagen Innsbruck“ ist wenig stark besetzt und daraus entsteht dann ein schöner Beitrag über „Wanderungen mit Kinderwagen rund um Innsbruck“.

Wie oft braucht es neuen Content?

Das ist prinzipiell eine Ressourcenfrage. Content zur erstellen braucht Zeit und personelle Ressourcen. Hab ich ausreichend Zeit, kann ich auch versuchen, einmal pro Woche Content zu erstellen. Wichtig ist nur, dies nicht zwanghaft zu machen. Der Content soll immer für die User relevant und mit Mehrwert sein.

Gibt es Auswertungstools, um zu sehen, ob mein Content „gut“ ist?

Wie anfangs geschrieben – journalistische Textqualität ist eine eigene Profession. Mit folgenden Tools kann man den online Content auswerten.

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