Linkedin ist ein soziales Portal mit dem Schwerpunkt, geschäftliche Kontakte zu knüpfen oder sich B2B und B2C zu vernetzen. Linkedin hat 660 Millionen User (wikipedia 2020), mehr als 30 Millionen Unternehmer verwenden es.

660 Millionen User

30 Millionen Unternehmer

B2B & B2C-Plattform

Linkedin ist für Unternehmen als auch für Berufstätige aus mehreren Gründen interessant. Als Unternehmen kann ich hier Angebote im B2″-Bereich darstellen, meine Business-Konzepte, USPs und Erfolge nach aussen tragen, oder neue MitarbeiterInnen suchen.

Als Berufstätiger erstelle ich hier quasi mein Berufsprofil. Über die Möglichkeit Projekte, Publikationen etc. einfach hinzufügen, Unternehmen zu taggen als auch meine Kompetenzen von anderen bestätigen zu lassen, ähnelt es einem kleinen CV. Somit kann man für andere Unternehmen interessant werden oder hat im Falle eines Jobwechsels sein Business-Profil fertig.

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Unternehmensgröße

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Unternehmenstyp

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Gründungsjahr

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Beschreibung des Unternehmens

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Unternehmens Standorte

Warum Linkedin eine gute Marketingmaßnahme ist.

  • Im Gegensatz zu anderen Sozialen Medien ist Linkedin ein berufliche, B2B und B2C Plattform. Hier stellt man Unternehmensinfos und Business-Tipps online.
  • Große Reichweiten sind möglich – durch Hashtags und Tags.
  • Der User kann zum Mitmachen (Liken, Teilen, Kommentieren) motiviert werden.
  • Unternehmens„-Profil beinhaltet alle wichtigen Informationen,
    ist interaktiv und
  • Local-Based, d.h. verwendet standortbezogene Daten, die dem User beim Navigieren helfen.
  • Weitere Unternehmensstandorte können eingefügt werden.
  • Gute Maßnahme fürs Empfehlungsmarketing.
  • Gute Möglichkeit neue MitarbeiterInnen zu finden oder sich über ihr berufliches Profil zu informieren.
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Zielgruppen-Targeting

Warum es wichtig ist, eine Unternehmensseite anzulegen.

  • Bewertungsmöglichkeit
  • Corporate Communication
  • kostenloses Zielgruppen Targeting
  • Standorte können hinzugefügt werden
  • Öffnungszeiten, aktuelle Kontaktdaten
  • Möglichkeit einen Button hinzuzufügen.
  • Local-based & georeferenzierte Information
  • Beiträge können für bestimmte Zielgruppen ausgespielt werden.
  • Zeigt die Reichweite von Beiträgen an
  • Möglichkeit für Bewerbungen der Seite oder Beiträge.
  • Analyse der Beiträge
  • Impressum
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Teasertext

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Tags & Hashtags

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Bild

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Beitragslink

Woraus besteht ein Linkedin-Post?

1. Teaser Text:
Möglich sind bis zu 1300 Zeichen, die optimale Länge liegt aber 100-150 Zeichen (inkl. Links und Hashtags), da nach der dritten Zeile der Text umbricht.
2. Fotos: hier können auch gerne Infografiken, Collagen verwendet werden
3. Tags:
@wort (ohne Leerzeichen) ist der Benutzername bzw. der Name, mit dem man markiert werden kann. Jeder hat auf Facebook nur einen Benutzernamen (z.B. @bergfuehrer). Tags sind wichtig, um Partner, Sponsoren, Medien im Fließtext zu markieren. Diese werden über den Tag bzw. den Post benachrichtigt und können ihn im besten Fall teilen.
4. Hashtags
Das Unternehmen sollte drei Hashtags festlegen, die im Unternehmensprofil auch hinterlegt werden. Zudem sollen bei den einzelnen Posts Hashtags mit großer Reichweite hinzugefügt werden.

 

Empfehlungen funktionieren!

92

der Kunden vertrauen den Empfehlungen anderer.

70

vertrauen Online-Bewertungen mehr als den Werbeaussagen.

95

der klassischen Pressetexte werden nicht gelesen.

Wie legt man ein Unternehmens-Profil an?

  • Mit dem privaten Linkedin-Profil einloggen.
  • Rechts unter „Mehr“ kann man ein Unternehmen anlegen.
  • Nun die Größte des Unternehmens etc. auswählen.
  • Seitenname ist der Unternehmesnname
  • Öffentliche Linkedin URL auswählen
  • Hashtags für das Unternehmen festlegen.
  • Unternehmenskategorie  auswählen, Logo hochladen
  • Nun wird man automatisch durch die nächsten Punkte geleitet.
  • Der Benutzername soll einfach sein, denn das ist der, mit dem User das Unternehmen markieren können, also z.B. @franzfischerhütte. Im Berufsfeld der Bergführer ist dies nicht ganz einfach, da das Wort „Führer“ in allen Kombinationen von Facebook gesperrt ist und die Freigabe extra beantragt werden muss.
  • Ist man nun im Profil, sollte man sich die Zeit nehmen, alle Felder unter Einstellungen durchzugehen und auszufüllen.
  • Wichtig ist dabei, dass die Seite auf öffentlich gestellt wird. Wenn sie noch nicht vollständig ist, kann man sie zwischenzeitlich auch offline stellen.
  • Freunde zum Unternehmen einladen.
  • Bei sich selbst als auch bei Mitarbeitern schauen, dass das Unternehmen verankert ist.

15 Tipps für einen guten Start mit Linkedin

  1. Alle Daten ausfüllen und aktuell halten. Die Linkedin-Seite ist wie eine kleine B2B-Website, daher dort immer alle Infos aktuell halten.
  2. Ladet Personen ein: Wie auch bei anderen Sozialen Medien kann man mit der Unternehmensseite nur anderen Unternehmen folgen, nicht aber Personen. Man kann sich aber mit seinem privaten Profil mit Personen befreunden und diese dann auf der Businessseite einladen, dieser zu folgen.
  3. Teilt die Beiträge über euer privates Profil bzw. (hash)taggt das Unternehmen bei euren privaten Posts.
  4. Vernetzen: Folgt anderen Unternehmen, Partner, Medien, eure Region, wichtige Personen. Kommentiert oder liked Beiträge eurer Partner, so schafft ihr Aufmerksamkeit.
  5. Von anderen lernen: Befreundet euch ebenso mit Medien, Portalen und Menschen, deren Beiträge ihr spannend findet, und schaut, was und wie sie so posten.
  6. Ausprobieren: Keine Angst vor sozialen Medien. Im schlimmsten Fall könnt ihr einen Beitrag auch wieder löschen.
  7. Analyse Tools verwenden: wie auch bei anderen Sozialen Medien oder online Content gilt, Analyse Tools zu verwenden. Bei Linkedin befindet es sich auf der Unternehmensseite unter Analysen und gibt Auskunft über User, ihrer Tätigkeitsbereiche und Reichweite der Beiträge.
  8. Lernt dazu: Es gibt immer ein Motiv oder Thema, das vielfach mehr geliked wird als andere. Dasselbe gilt für Tag oder Uhrzeit des Postens. Wenn so etwas passiert, gilt das Motto: „Mehr desselben.“
  9. Macht auf euch aufmerksam: Durch Kommentare oder Liken anderer Beiträge werden andere auf euch aufmerksam.
  10. Wählt eine konkrete Zielgruppe für die Beiträge: unter „Beitrag erstellen“ kann man auswählen, ob der Beitrag für alle öffentlich ist, oder man erstellt ein eigene Zielgruppe.
  11. Bereitet Beiträge oder Fotos vor: Im Unternehmensprofil kann man Beiträge vorbereiten und planen – hat man mal eine Pause, können die nächsten Beiträge geplant werden. Bei Linkedin braucht man hier ein Drittanbietertool.
  12. Schafft dem User einen Mehrwert: Neben Themen der Coporate Communication über das Unternehmen sind auch Mehrwert-Inhalte im B2B oder B2C Bereich sinnvoll. Meist geht es darum, eine Lösung für ein mögliches Problem zu formulieren.
  13. Eigenes Profil nutzen um auf das Unternehmen aufmerksam zu machen
  14. Reagiert auf die Kommentare und Beiträge eurer Besucher: Liked sie oder schreibt einen kurzen Satz darunter, die User lieben das.
  15. Beitragslinks sind besser als Bilder und extra Links dazu. Teilt ihr einen Link auf eurer Website (oder von jemand anderem) auf Facebook, sollte automatisch ein Bild samt Teaser erscheinen. Klickt man darauf, gelangt man auf die Website. Was nicht gut funktioniert, ist ein Bild zu posten und den dazugehörigen Link extra im Text, denn diesen klickt erfahrungsgemäß niemand an.

Themenideen

Überlegt euch, was euer Mehrwert-Content, euer Service ist. Also, was kann ich den Usern erzählen, wo ich gut bescheid weiß und mich somit von anderen abhebe. Aktiviert euer Netzwerk, tagget Kunden und Kundenbeiträge und sagt, was eure Rolle dabei war.

Auch Leitfäden, Listicles, Infografiken sind gute Inhalte. Im Gegensatz zu Instagram und Facebook, bei denen man eine freundschaftlich, lässige Sprache verwendet, kommuniziert man auf Linkedin rein geschäftlich.

Häufige Fragen

Was ist ein Hashtag, wann und wie oft verwende ich ihn?

Bei Linkedin verwendet man wenige Hashtags – einmal vom Unternehmen selbst, dann auch noch welche mit großer Reichweite.

Was ist ein Tag, wann und wie oft verwende ich ihn?

Ein Tag ist immer der Benutzername mit einem @ davor, also z.B. @deutscheralpenverein, @alpenverein, @alpenverein.suedtirol. „Tagged“ man jemanden, so bekommt er eine Benachrichtigung darüber. Ich verwende Tags für Partner (mit großer Reichweite) wie z.B. Medien, Dachverbände, Regionen, andere Unternehmen oder auch bekannte Personen.

Wie lang soll meine Linkedin-Caption sein?

Die optimale Länge liegt bei 100-250 Zeichen. Ist der Text länger, bricht er nach einigen Zeilen um und es erscheint das Wort „mehr“. Aber hat man mal etwas Wichtiges zu berichten, darf der Text gern auch länger sein.

Was mache ich mit negativen Kommentaren oder Bewertungen?

Keine Angst davor! Wenn es sich nicht um Kommentare „der untersten Schublade“ handelt, stehen lassen und darauf reagieren. Oft hilft ein Satz mit einem kleinen Schmunzeln, ist der Kommentar gravierend, schreibt man ins Kommentarfeld darunter „Nachricht per PN“ und antwortet der Person direkt über den Massenger.

Wie oft soll ich posten?

Hier gibt es keine Regel. Einmal pro Woche wäre gut, aber wichtiger ist, dass die Fotos auch gut sind und eine Botschaft haben. Umgekehrt kann es auch mal sein, dass man eine Woche hat, in der es sich quasi anbietet, mehrfach zu posten.

Kann auch jemand anderer die Linkedin-Seite betreuen?

Ja, das ist sogar eine gute Idee, damit man nicht immer alles alleine machen muss. Unter Einstellungen/ Rollen für die Seite kannst du weitere Redakteure und Administratoren für die Seite hinzufügen.

Wir erstellen einen individuellen, gelayouteten Leitfaden für Ihr Unternehmen und Ihre Mitarbeiter!

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