Die eigene Website endlich

in Angriff nehmen.

Aber wie starte ich?

Die eigene Website zu erstellen und anzugehen bedeutet für viele eine große Hürde. Angst vor Überforderung bzw. auch nicht sicher sein, was man denn auf die Website stellen kann. Was sind die eigenen Stärken? Was sind meine Produkte? Wie geh ich es an?

Was sind die ersten 4 wichtigen Entscheidungen?

Lässt man die Website von einer Agentur erstellen, sollte man drauf achten, dass man die Inhaberschaft für die Domains, Serverplatz, Social Media Portale und co hat. Hier sollten alle Rechnungen & Zertifikate auf den Firmennamen ausgestellt und abgelegt sein.

1. URL/Domain, also die Web-Adresse der Website:

URL ist die Abkürzung für Uniform Resource Locator und bedeutet sinngemäß „Quellenanzeige“. Umgangssprachlich verwendet man dafür meist den Begriff „Internet-Adresse“.

Eine Domain besteht aus dem Host-Namen, für den in der Regel das www. verwendet wird. Danach kommt der Teil des frei wählbaren Namens, auch Second-Level-Domain genannt. Der sollte den Markennamen des eigenen Unternehmens beinhalten, relativ einfach sein, nicht zu lange und vor allem noch verfügbar.

Die Top-Level-Domain am Ende der URL spalten sich in die klassischen Länderdomains wie .at, .de, .ch oder wie .com, .net oder .org , die weltweit bekannt, beliebt und akzeptiert, meist aber auch teurer sind. Zusätzlich existieren noch viele hunderte neue Endungen wie hier .online oder .tirol.

Eine Domain kann man über verschiedene Anbieter kaufen, zb auf world4you, wo man auch gleich das Web-Hostingpakete kaufen kann. Wichtig ist, auch wenn eine Agentur den Kauf der Domain übernimmt, muss man als Anbieter immer selbst als Inhaber in allen Verträgen und Rechnungen stehen.

Günstige Domains kosten ab ca. 13 Euro pro Jahr, sehr beliebte sind um vieles teurer.

URL-Merkmale (auch in Hinblick auf SEO)

  • So kurz wie möglich halten
  • So klar wie möglich halten
  • Muss das Keyword enthalten.
  • Muss unique sein.
  • EINE URL pro Website, nicht mehrere URLs für dieselbe Website einrichten, denn das wäre Duplicate-Content (zb. https und http)

2. Serverplatz, Hostingpakete

Hier empfiehlt es sich einen Anbieter aus dem eigenen Land zu wählen, wir buchen meist auf world4you. die auch immer recht günstige Basispakete von ca. 7 Euro pro Monat anbieten.

Was muss alles enthalten sein?

  • ausreichend Webspace, v.a. auch wenn man seinen Email-Account dort einrichtet
  • PHP-Unterstützung & MySQL Datenbanken mit ausreichend Space
  • gratis SSL-Zertifikat für die sichere und derzeit geforderte https:// Verbindung
  • Möglichkeit E-Mail-Adressen für ausreichend User einzurichten
  • Möglichkeit für Subdomains

Auch diese Dienste/Verträge/Rechnung müssen alle auf den Inhaber sprich Auftraggeber laufen.

3. Auswahl des CMS

Das CMS ist die Abkürzung für Content Management System, d.h. das Tool, mit dem man Inhalte einpflegen oder verwalten kann. Es gibt derzeit kostenlose bzw. sehr kostengünstige CMS-Systeme, die vor allem auch auf laufende Aktualisierungen/Anforderungen reagieren und diese per Update einspielen. WordPress  ist eines der beliebtesten, das mittlerweile auch von sehr großen Firmen verwendet wird.

Nur in äußerst seltenen Fällen bzw. mit sehr speziellen Anforderungen lässt sich eine rein-programmierte Seite rechtfertigen. Meist kommt man mit einem Standard-CMS gut aus.

4. Soll ich eine Agentur beauftragen oder die Website selbst gestalten?

Das hängt prinzipiell vom Budget, eigenen Fähigkeiten und dem Ziel ab. Für die Beauftragung einer Agentur sollte man sich die Standards für eine Website durchlesen um somit Kosten/Leistungen argumentieren zu können. Lagert man die Websiteerstellung aus, bin ich Fan davon, dass es von einer WebdesignerIn umgesetzt wird. Meist kann man hier gleich das gesamte Paket von Logo bis CI beauftragen.
Das Separieren von Webdesign und Programmierung erhöht meist die Kosten und sollte vermieden werden.

Erstellt man die Website selbst, würde ich ein SEO-starkes Tool wie die Google-Website verwenden.

Wie starte ich mit den Inhalten?

  1. „Punkte“ Sammeln
    Post-its sind ein hervorragendes Tool zur Websiteerstellung. Alle Inhalte, die einem durch den Kopf schwirren sammeln und auf einen Tisch legen. Es hilft auch auf Website der Konkurrenz nachzuschauen, welche Punkte sie noch haben, und auch Freunde oder Kunden zu fragen, was man sich auf der Website wünschen würde.
  2. Was ist der Mehrwert meines Angebotes? Was ist mein Service?
    Abgesehen von den Produkten sollte man sich noch Inhalte überlegen, die dem Leser einen Mehrwert oder ein Service bringen. Meist sind das Themen, zu denen man gerne von Kunden oder Freunden befragt wird.
  3. Clustern – Navigationspunkte erstellen
    Aus all den Themen schafft man eine Struktur – ähnliche Themen zusammenfassen und einen Übertitel finden. Muss es für jedes Thema eine eigene Seite geben oder kann man Themen zusammenfassen. Das Überthema werden dann die Navigationspunkte. Sie sollen kurz und sprechend sein. Man soll sich auch die Regel vor Augen halten, dass der User mit 3 Klicks beim gewünschten Inhalt ankommen soll und dass man nicht mehr als 7 Hauptnavigationspunkte haben soll.
    Weiteres gibt es gewissen Standards, dassImpressum, Datenschutz und co in der Fußzeile sind, oder das Brandlogo meist rechts auf der Starsteite ist.
  4. Inhalte sammeln, Texte erstellen
    Nun kann man schon beginnen, die Texte zu erstellen. Die Texte sollen nicht zu lange, aber auch nicht zu kurz sein – eher mehrere kurze Texte auf einer Seite sammeln als viele kleine Seiten zu erstellen.

Ganz wichtig sind Bilder: hier gerne auch eigene verwenden, da diese mehr Bezug herstellen, ansonsten gibt es Fotoplattformen, wo man gute Fotos kostenlos oder gegen Bezahlung erstehen kann – wichtig ist hier, den Autor/Fotografen immer korrekt anzuführen.

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