Die Jugend von heute | alpinonline

Autorin: Riki Daurer

Mit dem Projekt „School goes Business“ durfte ich endlich wieder mit Jugendlichen zusammenarbeiten. Und was soll ich sagen, sie sind großartig. Das sieht nur leider nicht jeder so. Daher hier (m)ein Plädoyer für die großartige Jugend von heute.

Die Jugend von heute

„Die Jugend von heute” wurde immer schon als „schwierig” bezeichnet – und als kompliziert. Früher und jetzt.

Ich komme aus der Jugendarbeit, war dort ehren- und hauptamtlich beim Österreichischen Alpenverein tätig. Und schon damals wurden die Jugendlichen nicht immer verstanden.

Die Erwachsenen von heute

Jetzt darf ich über das Projekt „School goes Business“ wieder mit Jugendlichen zusammen-arbeiten.

Was mich erschreckt: das Misstrauen vieler Erwachsenen gegenüber der Jugend, das Unverständnis gegenüber ihren Lebenswelten und ihrer Art zu kommunizieren.

Die berüchtigte Generation Z

Klischees über die GenZ kann ich nicht bestätigen. Die Jugend weiß einfach, was sie will, und sagt das auch.

Wir Erwachsene könnten von den jungen Menschen lernen. Stattdessen lassen viele Erwachsene die Lebenswelt der Jugendlichen nicht gelten.

Die Jugend & Soziale Medien

„Die Jugend von heute” kann vieles, was wir Erwachsene nicht können. Die Jugendlichen sind Social-Media-Profis und gehen damit auch reflektierter als wir um.

Social Media ist für sie nicht nur Freizeit & eine Lebenswelt, sie verwenden sie auch profesionell.

Peer-to-peer-Kommunikation

Vieles lassen sich Jugendliche nur sagen, wenn es authentisch ist. Was sie nicht wollen: Wenn  Außenstehende versuchen, ihre Sprache und  ihre Lebenswelt zu imitieren. Wollt ihr Jugendliche erreichen, dann lasst Jugendliche sprechen – peer to peer.

Jugend & Business ergänzen sich gut

Gebt der Jugend eine professionelle Umgebung & eure Erfahrung. Lasst die Jugendlichen das machen, was sie gut können. Fragt sie. Gebt ihnen Praktikumsplätze, Chancen und erkennt ihre Lebenswelt an. Auch wir waren mal froh um diese Dinge.

Die Jugend von heute ist großartig

Mein Best-Practice-Beispiel: School goes Business

Jugendliche haben professionelle Firmenaccounts übernommen und diese betreut. Die Reichweiten haben alle bisherigen Zahlen übertroffen.